Gerd Tautenhahn

Kajak - Reisebericht und Faltbootausbau


Tux im Faltboot Deutschland: Mecklenburg

     
Akzeptanz wildes Zelten Paddeltux Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux Recht gut, viel besser als sonst in Deutschland. Viele nette Leute mit Verständis für Paddler.
Möglichkeiten zum Wildzelten Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux Erstaunlich viele, verlassene Campingplätze, genügend Waldgebiete etc.
Wasserqualität Paddeltux Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux gut bis mittelmäßig, je nach See
Trinkwasser Paddeltux Paddeltux Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Städte, Campingplätze - kein Problem. Nach Abkochen auch manches Seewasser.
Fuchs-und-Igel-Faktor Paddeltux Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux In Vor- und Nachsaison schön gemütlich, im Juni/Juli stellenweise dichter Betrieb. Auf großen Seen z.T. freche Motoryachten.

Kanal
Im Frühjahr 2000 war ich mal wieder (nach längerer Pause) in Mecklenburg unterwegs und überrascht, dass die Gegend viel weniger unter der deutschen Einheit gelitten hat, als von mir befürchtet. Im Klartext, es geht dort weit paddel- und wildzelterfreundlicher zu als im deutschen Durchschnitt. Start- und Landepunkte zu beschreiben tut nicht not, das ist bereits hervorragend geschehen im Wasseraltlas (Kompass Wasserwanderatlas 608).
enge Brückendurchfahrt
Schöne Touren für mehrere Wochen lassen sich schnell zusammenstellen. Das Auto kann in jedem Ort problemlos abgestellt werden. Ziemlich wichtig ist ein Bootswagen, da schon öfter mal einige hundert Meter bis mehrere Kilometer zu Fuß zurückgelegt werden müssen. Und mehrere Kilometer tragen ist schon sehr müßig (hab ich aber schon beobachtet). Als wir 5 Boote mit einem Bootswagen ca. 6 km umsetzen mußten (mächtig Lauferei zwischendurch) wurde uns von mitleidigen Anwohnern auch schon mal einer zur Verfügung gestellt.

Sonnenuntergang
Wie überall in Deutschland darf man natürlich nur mit Fischerei- und Angelschein angeln. Und wie überall in Deutschland wird das natürlich durch die kleinbürgerliche Trennung auf verschiedene Angelvereine und die mit jedem halben Kilometer wechselnden Gewässereigentümer legal nahezu unmöglich. Der Deutschlandkenner nimmt es wie gewohnt hin, lediglich unkontrollierte motorische Aktivtäten führen dazu, dass ein Blinker das lustige Boot außenbords begleitet. Manchmal kommt freilich auch nachts ein Aal ins Zelt gekrochen, um ahnungslosen Würmern in der Dose den Gar aus zu machen. Den darf dann natürlich in Notwehr überwältigen und zur Strafe ebenso behandeln wie er die Würmer. Ein Fleck zum Zelten findet an nahezu jedem See, wer nur eine Nacht bleibt wird sicher keine Probleme haben. Im Notfall kann man auch stets offizielle Plätze aufsuchen, deren Preisniveau kenn ich leider nicht, da ich noch nie auf einem gelandet bin, es wird aber sicher verhältnismäßig günstig sein. Es finden sich auch einige aufgegebene Campingplätze, die sind da freilich auch recht praktisch. Biologische oder chemische Waffen gegen Mücken sollte man nicht zuhause lassen, lokal gibt es einige gefährliche Gefechtsplätze.





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