Gerd Tautenhahn

Kajak - Reisebericht und Faltbootausbau


Tux im Faltboot Neuseeland: Paddelbesuch beim Pinguin -Abel Tasman NP

     
Akzeptanz wildes Zelten Paddeltux Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux Naja, es ist nicht wirklich wild, man muß eine Camp-Karte kaufen.
Möglichkeiten zum Wildzelten Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux Gut - viele tolle Plätze, in der Hauptsaison ist man aber nicht grad allein auf den Plätzen - drängel-schubs
Wasserqualität Paddeltux Paddeltux Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux gut, oft aufgewühlt durch Brandung
Trinkwasser Paddeltux Paddeltux Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Problem, selbst in der Wildnis kommt öfter mal eine Wasserleitung an.
Fuchs-und-Igel-Faktor Paddeltux Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux Kein Paddeltux in dieser Ecke ist oft eine ganze Menge los, jeder wird aufs Meer geschickt, Aqua-Taxis kreuzen...

Geographie der anderen Erdhälfte

Map
Neuseeland besteht zu 70% aus Weidenland, 20% Wald, 10% Wasserfläche (meine Schätzung). Die tollen Urwälder gibt es leider nur noch als Nationalpark, der Rest wurde den Schafen und dem exotic forest (=Kiefernwaldplantage, eingezäunt) geopfert. Die Kiwis (dreifacher Sinn: Vogel, Frucht, Einheimischer) sind äußerst nett und aufgeschlossen. Bitte nicht eines der zehntausend Wohnmobile mieten, damit bleibst Du nur unter Europäern. Lieber altes Auto, Zelt und Backpacker (quasi Jugendherberge, etwa ab 6 Euro zu beziehen).



Neuseeland compact

Ausblick
Wenn man schon nicht zum anderen Ende der Welt gepaddelt ist, so sollte man sich ja doch wenigstens da mal ein kleines Boot leihen und lospaddeln. Der Abel Tasman National Park liegt ganz im Norden der Südinsel, ist einer der sonnenreichsten Punkte in NZ. Es gibt eine ganze Menge Kajakvermieter, welche frei vermieten oder geführte Touren anbieten. Zum Übernachten muß man Tickets für die Zeltplätze kaufen, dafür gibt es dort auch fließendes Wasser. In der Hauptsaison herrscht allerdigs internationales Gedrängel auf den Plätzen.
Farne
Man wird höchst professionell ausgestattet, mit Seekayak, Schwimmweste, Signalrakete, Rauchbombe, Paddlerjacke. Am ersten Tag haben wir zwei Stunden pflichtweise Paddel- und Sicherheitskurs ablegen müssen. Alles geübt, Eskimorolle, Rauchbombe, Signalrakete ..... bloß nie ohne Sicherheitsausrüstung aufs Wasser....

Pinguin
Gleich am ersten Tag große Freude, ein sehr netter kleiner Pinguin........allerdings ........*stirnrunzel*........unterwegs ohne Schwimmweste, ohne Rauchbombe, ohne Signalrakete ........wenn das mal gut geht. Einfach unbelehrbar manche Einheimische. Das einzige was ihn interessierte, war was auf meinem Rechner läuft.
Da sehen Sie deutlich wie sehr unter der dauernden Beschäftigung mit der Shell der gesunde Menschenverstand leidet.
Seal
Am nächsten Tag haben wir auch noch ein paar Seals getroffen, die waren allerdings mehr an ihrem Schlaf interessiert, als an den nervigen Deutschen. Wer bei Ebbe landet hat schon mal locker 200 m sein Zeug zum Zeltplatz zu schleppen, netterweise ist dann morgens meist Flut (falls nicht - siehe bei den Seals).
Bei schlechtem Wetter (sonst natürlich auch) kommen Wassertaxis und retten den verlorenen Paddler.
Es gibt natürlich auch Nationalparks mit geringerem Touri-Faktor, schade dass das Faltboot nicht so richtig in die 20 kg Fluggepäck passt.



Zurück zur Übersicht aller Reiseberichte